Südafrika - Table Mountain

06.02.2009 - Reisen

Fühl mich nach der gestrigen Bruchlandung heute zum Glück schon wieder besser. Die blauen Flecken sind nun zwar deutlich sichtbar, schmerzen aber weniger als erwartet. Wir gehen den heissen Tag wie immer gemütlich an. Beim Frühstück um 10 Uhr ist es berits 32 Grad im Schatten. Wir erwarten heute gegen 40 Grad. Trotzdem bschliessen wir die 'Water Front', bzw. Cape Town zu erfoschen. Fredi anerbietet sich einmal mehr als Fahrer, lädt uns aber zur Abwechslung vor Ort aus und Corinne und ich erkunden Cape Town auf eigene Faust - Fredi hat Cape Town schon ein zwei mal gesehen in den letzten 15 Jahren ;-)

Leider ist die Fähre ausgebucht, welche nach Robben Island fährt, wo wir das berühmt, berüchtigte Gefängniss wo Nelson Mandela inhaftiert war, anschauen wollten. Und die nächste geht erst zwei Stunden später. Wir disponieren um und entscheiden uns für Fredis zweiten Tip: Hop on Bus und Tafelberg. Der zweistöckige Hop on Bus fährt an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten von Cape Town vorbei. Ideal für eine Ersterkundung - wieso haben wir in Barcelona bei gleichen Temperaturen (40 Grad) bloss Velos statt den Buss genommen?! Natürlich kommt der Bus alles andere als pünktlich. Dafür erhalten wir die Gelegenheit den drei Strassenarbeitern bei Ihrer anspruchsvollen arbeit zuzusehen: In Zeitlupe und mit einem Helm. Gut, hat ja auch nur einer gearbeitet.

Im Bus im zweiten Stock halten wir es gerade mal 10 Minuten aus, bis wir vor der Hitze flüchten müssen. Unten ists Klimatisiert. Die Kopfhörer eingestöpselt horchen wir den interessanten Erzählungen ab Band und Live.

Am Tafelberg hoppen wir vom Bus und versuchen unser Glück an der schweizer Gondel. Diese seit Zeitweise Wochenlang wegen zu starkem Wind geschlossen. Wir haben aber Glück, die Gondel fährt und auch das profezeite zwestündige Anstehen meistern wir in 5 Minuten. Der Gondelboden dreht sich wärend der Fahrt! Die Aussicht ist grandios. Es zieht mich schon wieder in die Luft, bzw. an die sonningen Hänge welche sich an die blauen Lagunen anschmiegen.

Oben angekommen stehen wir inmitten eines schön ausgebauten Steingarten - habe mir dien Tafelberg anderst vorgestellt. In Indien (Panchgani) war oben eine Miniwüste auf dem Tafelberg. Hier wachsen doch noch Sträucher zwischen den Steinen. Das ganze erinnert extrem an das Spiel "Myst - Exile", selbst die Geräuschkulisse: Grillengezirpe. Wir Fötelen was das Zeug hält. Ist wunderschön hier oben. Wir haben hunger und kehren in das grosse Gasthaus ein. Wir ergattern einen Sitzplatz draussen und können die frechen Red Wing Sperlings beobachten.

Auch der Rückweg mit der Gondel überleben wir trotz Corinnes Befürchtungen und wir erwischen gerade noch den stehenden Hop on Bus zürich in die Stadt. Diesmal fährt der Bus entlang der Küste und wir können die teuren Villen und die schönen Strände bestaunen. Diesmal haben wir es unter das Sonnendach im zweiten Stock des Buses geschaft - Die Sitze im Freien glichen mittlerweilen glühenden Herdplatten.

Wir steigen wieder am Ausgangspunkt, dem Einkaufsviertel 'Water Front' aus. Eigentlich ist damit das ganze Hafengelände gemeint, welches aber in der letzten Jahren zu einer Einkaufsmeile ausgebaut wurde (erinnert uns einmal mehr an Barcelona). Die Werftsgebäude sind nun zu einer riesen Shopping-Mal verbunden, in welcher man sich leicht verlaufen kann. Wir setzen uns nach einem Einkaufbummel in ein Kaffee in welchem eine riesen Auswahl an Zeitschriften zum lesen ausliegen. Ich vergesse die Zeit bei Cappucino und interessanten Artikeln über das Holographische Universum... Fredi kommt uns nach einem Anruf abholen.

Der Abend bricht langsam herein und die Temperaturen werden wieder erträglicher. Eine Familie wilder Perlhüner hat sich in unseren Garten verirrt. Tiger ist generft, dass sie hinter seinem Rücken Lärm machen. Er dreht sich nur in ihre Richtung, scheint aber lieber von Fredi gefüttert zu werden, als sich aufzuraffen. Die Perlhüner stolzieren mit samt den Jungtieren an Hotzenplotz vorbei in Richtung Pool. Eins sei auch schon reingefallen. Aber diesmal nicht. Sie verlassen den Garten über die Hintertür.

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